Verfahren der Leckortung

Leckortung mit der Wärmebildkamera

Die Infrarot-Thermografie misst berührungslos die Temperatur von Oberflächen und macht daraus ein Bild. Tritt warmes Wasser aus einer Leitung oder einer Fußbodenheizung aus, erwärmt es den Estrich oder die Wand rund um die Leckstelle: Die Wärmebildkamera macht diesen Fleck sichtbar, ohne etwas anzufassen.

Wärmebild mit den Rohren einer Fußbodenheizung und dem warmen Fleck eines Lecks

So funktioniert es

Die Kamera sieht nicht durch Wände: Sie liest die Temperatur der Oberfläche, und was dahinter geschieht, ergibt sich aus den Temperaturunterschieden. Bei einem Warmwasser- oder Heizungsleck wird der Kreislauf aufgeheizt und die Ausbreitung der Wärme beobachtet: Zuerst erscheint der Verlauf der Rohre, dann die Zone, in der sich das Wasser verteilt.

An einer nassen Wand ist es umgekehrt: Die Verdunstung kühlt die Oberfläche, und die feuchte Zone erscheint kälter als der Rest.

Wann sie zum Einsatz kommt

Grenzen

Es braucht einen Temperaturunterschied. Ein Kaltwasserleck in einer Wand mit Raumtemperatur ist schwer zu erkennen. Ein dicker Belag oder ein Parkett auf Lagerhölzern schwächt das Signal ab, und glänzende Oberflächen spiegeln die Strahlung. In diesen Fällen greifen wir auf Tracergas oder die akustische Ortung zurück.

Häufige Fragen

Sieht die Wärmebildkamera durch Wände?

Nein. Sie misst die Temperatur der Oberfläche. Erst das austretende warme Wasser verändert diese Temperatur und verrät so die Lage des Lecks.

Weitere Informationen

Ein Leck, eindringendes Wasser, ein Schaden?

Beschreiben Sie uns die Situation: Wir sagen Ihnen, wie wir vorgehen würden. Notdienst rund um die Uhr.