Verfahren der Leckortung

Rauchtest: Mängel an Abwasserleitungen finden

Beim Rauchtest wird ungiftiger Rauch in eine Abwasser- oder Kanalleitung geleitet. Der Rauch folgt dem Leitungsnetz und tritt an allen Schwachstellen aus: schlecht gesteckte Verbindung, gerissenes Rohr, fehlender Siphon, undichter Anschluss. Wo der Rauch erscheint, entweicht Wasser oder dringt Geruch ein.

So funktioniert es

Ein Generator leitet den Rauch mit leichtem Überdruck über einen Schacht oder eine Revisionsöffnung in das Netz. Dann wird das Gebäude abgegangen: Räume, Schächte, Keller, Fuß der Fallrohre, Außenbereiche. Jeder Rauchaustritt zeigt eine Undichtigkeit. Auch ein ausgetrockneter oder fehlender Siphon lässt Rauch durch, was oft Kanalgeruch ohne Wasserleck erklärt.

Wann er zum Einsatz kommt

  • Kanalgeruch in einer Wohnung oder im Keller;
  • Lecks an Abwasserleitungen und Fallrohren;
  • Kontrolle der Anschlüsse und der Entlüftung des Netzes.

Grenzen

Das Netz muss über einen Schacht, einen Deckel oder eine Revisionsöffnung zugänglich sein. Tritt der Rauch in einem nicht einsehbaren Bereich aus, etwa unter einer Bodenplatte, ergänzen wir mit der Kanalkamera.

Häufige Fragen

Ist der Rauch gefährlich?

Nein. Er ist ungiftig und verflüchtigt sich schnell; nach dem Test genügt es zu lüften.

Weitere Informationen

Ein Leck, eindringendes Wasser, ein Schaden?

Beschreiben Sie uns die Situation: Wir sagen Ihnen, wie wir vorgehen würden. Notdienst rund um die Uhr.